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Deutschland/Dänemark/Niederlande,
2009,
105 Minuten
Die Anklage gegen einen Ex-Befehlshaber der jugoslawischen Armee wegen Menschenrechtsverletzungen vor dem internationalen Gerichtshof in Den Haag droht zusammenzubrechen, als der Hauptbelastungszeuge Selbstmord begeht. In der Schwester des Toten entdeckt die engagierte Anklägerin eine weitere Zeugin der Gräuel. Diese zögert, vor Gericht auszusagen, doch auch politische Verstrickungen bedrohen den Prozess. Ein überzeugender Politthriller mit eindrucksvollen Hauptdarstellerinnen, die ebenso wie die um Authentizität bemühte Inszenierung den politischen Fragen nach der Ahndung von Kriegsverbrechen Dringlichkeit verleihen (film-dienst).
Schlagworte: Frauen, Gerechtigkeit, Geschichte, Gewalt/Verfolgung, Justiz, Krieg(sverbrechen), Menschenrechte, sexualisierte Gewalt gegen Frauen, Bürokratie, Diplomatie, Europäische Union, Völkerrecht, ICTY, Missbrauch Auszeichnungen: Deutscher Filmpreis Lola 2010: Bester Spielfilm in Silber, Bester Schnitt, Beste Filmmusik; Berlinale 2009, Amnesty International Filmpreis, Filmfest München: Bernhard-Wicki-Preis - Friedenspreis des deutschen Films, Preis der Gilde deutscher Filmkunsttheater, Preis der Autorenstiftung: Bestes Drehbuch, FBW-Prädikat: besonders wertvoll
Sachgebiete:
weitere Zielgruppen: außerschulische Jugendarbeit, Friedensarbeit
Schuljahr: Sekundarstufe II
Schulart: Gymnasium
Sprache(n): Deutsch
Untertitel: keine Untertitel angegeben
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