Aimée und Jaguar

Deutschland, 1998, 121 Minuten
Ein Film von Max Färberböck
Produktion: Senator Film Produktion
empfohlen ab 14 Jahren, FSK 12

Lilly Wust, Mutter von vier Kindern und Trägerin des Mutterkreuzes, ist eine Mitläuferin. Felice, eine Jüdin, schreibt unter falschem Namen für eine Nazizeitung und versorgt eine Widerstandsgruppe mit Informationen - jeden Tag riskiert sie alles. Die beiden unterschiedlichen Frauen treffen aufeinander und verlieben sich. Die eine läßt sich scheiden, die andere gibt ihre Tarnung auf.
Ambitionierte Verfilmung einer authentischen Liebesgeschichte in Nazideutschland, die vor allem als großes Schauspielerinnenkino funktioniert. Das Kinoregiedebüt von Max Färberböck konzentriert sich auf die intensive Romanze und das Lebensgefühl der vergnüglichen Lesbengruppe, vernachlässigt über seiner liebevollen Ausstattung aber das Zeitkolorit.



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Auszeichnungen:
49. Internationale Filmfestspiele Berlin: Silberner Bär, beste Darstellerin 49. Deutscher Filmpreis: Filmband in Gold, beste Hauptdarstellerin; 20. Bayerischer Filmpreis: Beste Darstellerin, Beste Regie
Sachgebiete:
120010102
Adaption als Verfilmung
160
Ethik
240020412
Faschismus und Nationalsozialismus
580020318
Literaturverfilmung
Schlagworte:
Nazi-Deutschland, Liebe und Leid im dritten Reich, Widerstand, Mitläufertum, Literaturverfilmung, gleichgeschlechtliche Liebe
Schuljahr:
Sek I: ab Klasse 9, Sekundarstufe II
Schulart:
Berufsschule, Gymnasium, Hauptschule, Realschule
Sprache(n):
Deutsch
Untertitel:
keine Untertitel angegeben

Materialien  

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